Perg Journal 52 - 02/2026

SICHER IM NETZ So schützen Sie Ihr Geld. LESERSERVICE: Raiffeisenbank Perg eGen, Linzer Straße 14, 4320 Perg, Tel.: 07262/574 74-0 rb-perg@raiffeisen-ooe.at I www.raiffeisenbank-perg.at Ein Klick auf einen gefälschten Link, eine betrügerische SMS oder ein vermeintlich harmloser Anruf reicht oft aus, um Kriminellen Zugang zu sensiblen Daten zu verschaffen. Die Zahl der Betrugsversuche im Internet steigt stetig, und die Methoden werden immer raffinierter. Umso wichtiger ist es, die häufigsten Maschen zu kennen und richtig darauf zu reagieren. Harald Hintersteininger, Bereichsleiter Privatkunden bei Raiffeisen Perg, erklärt im Interview, worauf Kund:innen achten sollten und wie sie sich wirksam schützen können. Warum ist Ihnen das Thema und die Aufklärung darüber so wichtig? Die Sicherheit unserer Kund:innen liegt uns besonders am Herzen. Als Genossenschaftsbank sind wir eng mit den Menschen und Unternehmen in der Region verbunden. Wir möchten, dass unsere Kund:innen die Vorteile digitaler Bankdienstleistungen sicher nutzen können. Deshalb setzen wir nicht nur auf technische Sicherheitsmaßnahmen, sondern auch auf Aufklärung und persönliche Beratung. Wer Betrugsmaschen kennt, kann sich besser davor schützen. Was versteht man unter Phishing? Phishing bedeutet, dass Betrügende gefälschte E-Mails oder Nachrichten versenden, um Passwörter, Kreditkartendaten oder Online-Banking-Zugangsdaten zu erlangen. Oft wirken diese Nachrichten täuschend echt und erzeugen Zeitdruck. Woran erkennt man eine Phishing-Nachricht? Typische Warnsignale sind unbekannte Absender, Rechtschreibfehler, verdächtige Links oder Formulierungen wie „Handeln Sie sofort“. Im Zweifel sollte man niemals auf einen Link klicken, sondern direkt die offizielle Website der Bank bzw. des Unternehmens aufrufen oder sich persönlich erkundigen. Auch Betrugs-SMS und Fake-Anrufe werden immer häufiger. Wie sollte man reagieren? Seien Sie skeptisch, wenn persönliche Daten, Passwörter oder Freigaben verlangt werden. Eine Bank wird niemals telefonisch nach Ihren Sicherheitsdaten fragen. Im Zweifelsfall das Gespräch beenden und selbst bei der bekannten Telefonnummer der Bank anrufen. UNSER TIPP: Geben Sie keine Passwörter, TANs oder Freigabecodes weiter. Wir als Bank würden Sie niemals dazu auffordern. Nähere Infos und Hotlines: Ihr wichtigster Rat? Gesunde Skepsis ist der beste Schutz. Wer sich bei einer Nachricht oder einem Anruf unsicher ist, sollte lieber einmal zu viel nachfragen als einmal zu wenig. Was tun, wenn es doch passiert ist? Besonders wichtig ist hier zu erwähnen: Niemand sollte sich schämen, wenn man auf einen Betrug hereinfällt. Die Täter:innen gehen heute äußerst professionell vor und nutzen gezielt Stress, Zeitdruck und Vertrauen aus. Von solchen Betrugsmaschen können Menschen jeden Alters und jeder Erfahrungsstufe betroffen sein. Handeln Sie sofort. Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank, lassen Sie gegebenenfalls Konten oder Karten sperren und ändern Sie betroffene Passwörter. Je schneller reagiert wird, desto besser können mögliche Schäden begrenzt werden. PERGJournal [5

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