Perg Journal 51 - 01/2026

28] PERGJournal EINKAUF&GENUSS Warum der Marktbesuch am Freitag in Perg so gut tut? Weil hier niemand Märchen erzählt. Wir wissen: Eine Karotte oder ein Erdapfel kommt im Frühling nicht frisch vom Feld, sondern aus dem sorgsam geführten Lager von Biobauer Andreas Schmiedberger. Das ist der Punkt: Es ist die Nähe, die den Unterschied macht. Statt anonymen Produkten finden Sie am Perger Wochenmarkt Lebensmittel, zu deren Geschichte Sie die Anbieter direkt befragen können. Das Brot im Körberl wurde in den Stunden vor Marktbeginn in Martinas Backstube in Allerheiligen gebacken. Kekse und Kuchen kommen aus Sandra Grabenschweigers „Hüftgold“-Küche – Wochenmarkt am Freitag: Ehrlich gut. Hand aufs Herz: Wir alle kennen die Werbeversprechen, die uns Frische versprechen, während die Ware oft schon eine halbe Weltreise hinter sich hat. Doch Regionalität ist kein Marketing-Gag, sie ist das Ergebnis harter Arbeit unserer heimischen Bauern. LESERSERVICE: Verein Perger Wochenmarkt I www.stadtmarketing-perg.at/wochenmarkt jeden Freitag von März-Dezember, 09:00-13:00 Uhr Uhr am Hauptplatz Perg 6 Gründe für den Einkauf am Wochenmarkt Geschmack: Das Gemüse kann voll ausreifen, damit ist es reich an Vitalstoffen. Saisonware wird erntefrisch verkauft. Brot und Gebäck in den Nachtstunden vor dem Markt gebacken. Qualität: Der direkte Kontakt zwischen Erzeugern und Verbrauchern verpflichtet. Wenn die Qualität nicht passt, dann ist ein Marktfahrer bald wieder weg. Preis: Vom Feld direkt in die Kiste, aus der Backstube in den Verkaufskorb, die am Wochenmarkt aufgestellt werden. Das hat mehr Wert und geht oft günstiger als mit Zwischenhändlern. Identität: Wer weiß, woher und von wem das Produkt kommt, lernt seine Umgebung schätzen. Wertschöpfung: Der Kreislauf des Geldes dreht sich in der Region: Jeder eingenommene Euro am Wochenmarkt-Stand wird zu einem Gutteil wieder in der Region ausgegeben und investiert. Klimaschutz: Die Transportwege der regionalen Produkte sind kurz – in der Regel nur wenige Kilometer die Zutaten dazu überwiegend aus Perg und Umgebung. Der Speck ist in der Selch von Speckmeister Peter Windhager in Münzbach gereift und aus Pabneukirchen kommen die Forellen vom Hofladen Walderer. Vom Bio-Ziegen-Hof Kastner aus Baumgartenberg werden Käse und Topfen geleifert. Am weitesten gereist ist die Käsevielfalt der Käsehütte Stix aus Maria Taferl – auch nicht „aus der Welt“. Wenn die ersten Frühlingsboten wie Radieschen oder Salat angeboten werden, dann sind sie tatsächlich erst Stunden vor dem Marktstart geerntet worden. Am Perger Wochenmarkt weiß man, wo die Produkte herkommen. Man trifft sich, tauscht vielleicht Rezepte aus und nimmt jedenfalls ein Stück echte Heimat mit nach Hause. Der Markt findet jeden Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr am Hauptplatz in Perg statt.

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